Hummelsteiner Schloß (Langfassung)


 

 

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Titel:  DVD 042-1       „Hummelsteiner Schloßund seine Landwirtschafts- und Umwelttradition im Wandel der Zeit“ (Langfassung)

Am Beispiel des Hummelsteiner Schlosses werden Bedeutung und Zielsetzung der ehemaligen Wehr- und Patrizierbauten Nürnbergs aufgezeigt. Die historischen Figuren des Erbauers Dr. Nikolaus Hummel und einige der späteren prägnanten Besitzer bzw. Besitzerin des Schlosses wie Dr. Sebald Horneck, Veit Christoph Püttel, Frau Anna Maria Lochner geb. Vierzigmann und Consul Paul Howitz - dargestellt von den Schauspielerinnen und Schauspielern der Theatergruppe Tempo 100 - begegnen uns im Schlosspark und erzählen uns ihre Version der seinerzeitigen Ereignisse. Nach dem Ankauf des Gebäudes und Geländes 1925 durch die Stadt Nürnberg werden Schloss und Park stark durch die 1913 in unmittelbarer Nachbarschaft gebaute Sperberschule beeinflusst. Entsprechend der Tradition der früheren Ökonomie-Knechts-und Gartenbauschule auf dem ehemaligen Gelände des Lichtenhofs, dort wo heute das Südbad steht, wurde Gartenbau als Unterrichtsfach noch bis in die siebziger Jahre des vorigen Jahrhunderts gelehrt. Im Schlossbereich waren ständig drei Gärtner beschäftigt, und ein pharmazeutischer Garten mit Heil- und Giftpflanzen war ebenso zu bestaunen wie gepflegte Blumenrabatte.

Nach einer Übergangsperiode übernahm das schon in der Entstehungsgeschichte umstrittenen Schulbiologischen Zentrums
 das Sagen im Park und begann mit einem massiven Kahlschlag des Baumbestandes im Eingangsbereich. Es rauschte gewaltig im Nürnberger Blätterwald. Anwohner und Besucher des Parks gingen auf die Barikaden.  Zahlreichen geharnischten Leserbriefen gingen bei den Radaktionen der Nürnberger Tageszeitungen ein. Eine Unterschriftenaktionen wurde gestartet, um den ursprünglichen Zustand des Parks wieder herzustellen. Mitte der neunziger Jahre des vorigen Jahrhunderts wurde das Unternehmen unter der Leitung des Schulreferenten Dr. Dieter Wolz völlig umgekrempelt und entsprechend der geänderten ökologischen Rahmenbedingungen in „Umweltpädagogisches Zentrum“ umgetauft, das dann als Mieter in das Schloss einzog.  Reiner Rück und Dr. Dieter Wolz stellen das Umweltpädagogische Zentrum und seine Zielsetzung vor, und das Kamerateam begleitet zwei der aufgelegten Projekte mit der Kamera. Am Röthenbacher Landgraben hält das UWEmobil und wir erleben den Lerneifer und die Begeisterung der vierten Klasse der Maria-Ward-Schule bei ihren Experimenten Wasser zu filtern, ein Modell einer Quelle nachzubauen und Bachbewohner unter dem Mikroskop zu betrachten. Im Zuge des Projektes Hand in Hand begleiten wir die Schülerinnen und Schüler der Schule für Körperbehinderte in der Bertha-von-Suttner-Straße bei einem Waldprojekt in die Fränkische Schweiz. Den Abschluss bilden Interviews mit den heutigen Parkbesuchern unterschiedlichster Altersgruppen, die uns ihre Ansichten über dieses Kleinod der Südstadt mitteilen, aber auch Wünsche für den Park äußern.
    Ein Projekt des Filmteams Wilfried Jäger  2004, seinerzeit noch unter dem Logo des VCN 50plus    
 

Kamera:

Klaus Drubel, Roman Pietz, Willy Weber, Hans Landgraf und Wilfried Jäger

Texte:

Wilfried Jäger

Ton:

Erich Handschuh, Roman Pietz

Interview:

Hans Landgraf
Schnitt: Wilfried Jäger
Regie: Wilfried Jäger

Copyright:

 

Produktionsjahr:

2004

Format:

4:3

Filmlänge:

73 Minuten

Datenträger:

DVD+R
 

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